HOCKENHEIM IDM-FINALE


Die IDM 2009 – für Harald Hainbucher und Stefan Trautner nicht so erfolgreich aber dafür umso lehrreicher

Nicht gerade vom Glück verfolgt waren Harald Hainbucher und sein neuer Co Stefan Trautner bei den Gespannrennen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft 2009. Während sich Harald Hainbucher im Vorjahr mit seinem damaligen Beifahrer Peter Adelsberger den Meistertitel erkämpfen konnte, war die Saison heuer von technischen Problemen überschattet. Im ersten Lauf am Lausitzring musste das Duo vom Polizei Sportverein Wels bereits auf einen Start verzichten. Beim Rennen in Assen gab es wieder eine Nullrunde, nachdem sich Stefan Trautner bei Trainingsfahrten eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Nun sollte es beim letzten Lauf in Hockenheim mindestens noch einmal für einen Platz unter den ersten Fünf reichen. Doch auch wenn es im Rennen am Sonntag, den 13.09. schon ganz danach aussah, gab es erneut Probleme. Die Bremswirkung fiel massiv ab. Nach der neunten Runde musste Harald Hainbucher sein Gespann vorzeitig parken. - Der Sieg am Hockenheimring ging an die Deutschen Meister Seitenwagen 2009 Schlosser/Hänni vor Roscher/Cluze und Hock/Becker.

Harald Hainbucher: „Die Saison 2009 hat mir deutlich gezeigt, wie eng im Rennsport die Hochs und Tiefs nebeneinander liegen können. Wir sind zwar mit der Startnummer 1 unterwegs gewesen, doch sie hat uns nicht dahin gebracht, wo wir hin wollten. Nämlich ganz nach vorne. Aber trotz aller schlechten Überraschungen und unserem Kampf mit den Tücken der Technik habe ich den Spaß am Rennen noch lange nicht verloren. Es war einfach toll, in Hockenheim noch einmal richtig Gas geben zu können und die Gespann-Szene ist einfach eine super Truppe, die ich nicht missen möchte.

Stefan Trautner: „Meinen Einstieg in die IDM hatte ich mir schon etwas anders vorgestellt. Doch trotz aller Probleme habe ich persönlich von den Rennen in dieser Saison sehr profitiert. Nun beginnt mein Sportprogramm für die Zeit dazwischen, damit ich für die kommende Saison optimal vorbereitet bin.






8. Platz im Training



Saisonfinale der IDM in Hockenheim - Harald Hainbucher und Stefan Trautner wollen es noch einmal wissen

Am Wochenende vom 11.-13. September findet das große Finale der IDM 2009 auf dem Hockenheimring statt. Der Ring ist Legende.1932 eröffnet wurde er vor allem durch die Rennen der Formel-1 bekannt. In der IDM gehört Hockenheim zum Pflichtprogramm. Im September 2008 wurde Harald Hainbucher hier mit seinem damaligen Beifahrer Peter Adelsberger Deutscher Meister. Der Titel in der IDM war heiß umkämpft wie noch nie zuvor und das entscheidende Rennen wurde vom tragischen Unfall des Gaststarters Steve Norbury überschattet.

Heuer steht es in der Gesamtwertung der Meisterschaft für Harald Hainbucher und seinen Co Stefan Trautner leider nicht so gut wie im Vorjahr. Auf das erste Rennen der Saison mussten die beiden wegen technischer Probleme verzichten. Nachdem sich Stefan Trautner bei einem Sturz am Salzburgring verletzte hatte, fiel auch das vorletzte Rennen in Assen für das Duo vom PSV Wels aus. Nun hoffen die beiden auf einen gelungenen Ausklang der Saison in Hockenheim, auch wenn die neuen Meister der IDM 2009 mit Schlosser/Hänni bereits seit dem letzten Lauf in Assen feststehen.

Harald Hainbucher: „Ich gehe mit total gemischten Gefühlen in Hockenheim an den Start. Hier habe ich letztes Jahr den Meistertitel eingefahren, doch rechte Freude konnte damals nach dem tödlichen Unfall von Steve Norbury natürlich gar nicht aufkommen. Und die Erinnerungen sind noch immer da. Auf der anderen Seite haben wir eine solch gigantisch große Laune, am kommenden Wochenende endlich noch einmal richtig Gas zu geben. Es war hart, auf Assen verzichten zu müssen. Doch ich hoffe sehr, dass uns am Hockenheimring ein gutes Rennen gelingt.

Stefan Trautner: „Die Zwangspause durch meine Rückenverletzung hat mir absolut nicht getaugt. Aber ich hatte leider keine Wahl. Zum Glück bin ich jetzt wieder fit und freue mich riesig auf einen heißen Saisonabschluss.





TT CURCUIT ASSEN (NED)


Kein Start für Harald Hainbucher und Stefan Trautner bei der IDM in Assen

Wenn am Wochenende vom 21.-23. August das vorletzte Rennen der IDM 2009 in Assen stattfindet, wird ein Gespann nicht dabei sein. Harald Hainbucher und Stefan Trautner vom Polizeisport Verein Wels müssen auf den Start in den Niederlanden verzichten. Bei Trainingsfahrten auf dem Salzburgring anlässlich des Rupert Hollaus Gedächtnisrennens am 19. Juli war Beifahrer Stefan Trautner böse gestürzt. Dabei hatte er sich eine Stauchung im Bereich der Wirbelsäule zugezogen, deren Tragweite leider erst nach dem Rennen am Schleizer Dreieck erkannt wurde.

Die Spezialisten vom AKH Linz rieten nach einer weiteren Untersuchung Anfang dieser Woche dringend vor einer Teilnahme in Assen ab. Nun müssen Harald Hainbucher und Stefan Trautner eine Zwangspause einlegen.

Harald Hainbucher: „Das Rupert Hollaus Gedächtnisrennen ist für uns ein Pflichttermin, auch wenn es dabei für uns um nichts geht. Dass es Stefan dort beim Training regelrecht aus dem Gespann katapultiert hat, ist einfach Pech gewesen. Mit einem Ersatzbeifahrer wollte ich in Assen auch nicht starten. Nun hoffen wir sehr, dass Stefan bald wieder fit ist. Immerhin wollen wir unbedingt beim letzten Lauf der IDM am 11.-13. September in Hockenheim dabei sein.

Stefan Trautner: „Es ärgert mich schon sehr, dass wir wegen meinem Sturz auf Assen verzichten müssen. Aber das ist irgendwie höhere Gewalt. Ich konzentriere mich voll darauf, in Hockenheim wieder einsatzfähig zu sein. Ich wünsche mir nichts mehr als ein gutes Rennen zum Abschluss der Saison, in der wir so oft vom Pech regelrecht verfolgt waren.


Schleizer Dreieck - 7. Platz


IDM Sidecar am Schleizer Dreieck - Die verflixte Sieben für Harry und Stefan

Nach dem Gewinn des Meistertitels im vergangenen Jahr muss sich Harald Hainbucher heuer ständig neuen Herausforderungen stellen. Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Beifahrer Stefan Trautner funktioniert zwar schon perfekt, dafür tauchen aber immer wieder technische Probleme auf, dass es fast schon wie eine absolute Pechsträhne aussieht.

Am Wochenende vom 31. Juli bis zum 02. August waren die beiden Oberösterreicher mit ihrem RSR-Gespann bei der IDM am Schleizer Dreieck im Einsatz. Die älteste Naturrennstrecke Deutschlands hat es in sich, denn der Kurs führt über normale Straßen und nicht über eine speziell angelegte Piste. Außerdem ist der Kurs eine der seltenen Rennstrecken, wo die Piloten entgegen dem Uhrzeigersinn auf einer durchschnittlichen Streckenbreite von ca.10m beweisen müssen, was sie drauf haben! Gerade deshalb taugt Harald Hainbucher das Schleizer Dreieck ganz besonders und das Duo vom PSV Wels hatte sich auf den Einsatz in Thüringen riesig gefreut.

Doch trotz Vorfreude, bester Vorbereitung und allem Einsatz reichte es im Qualifying dann nur für Startplatz 8. Im Rennen lief es erst einmal richtig gut und Harry peilte bereits Platz 4 an. Dann machte aber die Kupplung Probleme und die beiden Oberösterreicher konnten gerade noch Platz 7 einfahren. Allerdings waren Harald Hainbucher und Stefan Trautner am Schleizer Dreieck nicht die einzigen Bewerber, die vom Pech verfolgt wurden. Der dreifache Weltmeister Tim Reeves schied in Runde 7 nach technischem Defekt genau so aus wie Michael und Bernd Grabmüller. Der amtierende Weltmeister Päivärinta war nach einem üblen Trainingscrash erst gar nicht zum Rennen angetreten.

Den Sieg holten sich Schlosser/Hänni vor Hock/Becker und Zimmermann/Ziegler.

Harald Hainbucher: "Dass es in Schleiz auch andere erwischt hat, ist nur ein schwacher Trost. Es ist wirklich wie verflixt. Im vergangenen Jahr ging fast alles und heuer müssen wir uns ständig selber motivieren, um die gute Laune und unseren Kampfgeist nicht zu verlieren. Irgendwann kommt es auch mal wieder besser und noch stehen ja Assen und Hockenheim auf dem Programm."

Stefan Trautner: "Wir geben einfach immer unser Bestes und lassen uns nicht unterkriegen! Ich habe der verflixten Sieben den Kampf angesagt!





Salzburgring - 6. Platz


Hainbucher/Trautner: Trotz Pech beim Start sechster Platz am Salzburgring

Das Wetter spielte Kapriolen bei der IDM am Salzburgring. Mal Platzregen, mal gleißend heller Sonnenschein – doch die 18.500 Fans harrten aus und wurden dafür mit spannenden Rennen belohnt. Harald Hainbucher und Stefan Trautner vom PSV Wels hatten im Qualifying trotz Regen und Gischt die sechstschnellste Zeit eingefahren. Kurz vor dem Rennen am Sonntag, den 05.07. war der Himmel zwar voller dunkler Wolken, aber das Wetter hielt und auf trockener Piste kamen die Slicks zum Einsatz.Das Duo vom PSV Wels startete aus der Außenposition der dritten Reihe. Kein allzu schlechter Platz, um sich mit etwas Geschick nach vorn zu schieben. Doch ausgerechnet hier, auf ihrem Heimatkurs, gelang Harald Hainbucher kein perfekter Start. In Sekundenbruchteilen fiel die Drehzahl drastisch ab und damit war die Chance vertan, sich gleich zu Beginn nach vorne zu katapultieren und als eines der vorderen Gespanne die erste Schikane zu passieren. „Einreihen“ hieß nun die Devise und das RSR-Gespann kam aus der ersten Runde an achter Position zurück. Den besten Start erwischten Hock/Becker. Sie führten dann auch das Feld sieben von 15 Runden lang an, bis Markus Schlosser mit seinem neuen Beifahrer Thomas Hofer die beiden überholte und unangefochten zur Siegesfahrt ansetzte. Ihm waren nur Bernd und Michael Grabmüller einmal gefährlich geworden. Die beiden Wiener hatten Schlosser/Hofer in der zweiten Runde attackiert, doch nur Sekunden später rollten sie nach einem Motorplatzer in die Boxengasse hinein.

Harald Hainbucher und Stefan Trautner fuhren nach 15 Rennrunden als Sechste über die Ziellinie. Den Sieg sicherten sich Schlosser/Hofer vor Hock/Becker und Schröder/Burkard.

Harald Hainbucher: „Das mit dem verpatzten Start hat mich schon sehr geärgert – gerade hier, beim einzigen Rennen der IDM in Österreich hätte das nicht passieren sollen. Doch absolut positiv ist, dass Stefan und ich immer besser miteinander unterwegs sind. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Stefan Trautner: „Ich kann mich Harry nur anschließen. Das Rennen am Salzburgring war alles andere als einfach und es gab ein paar Momente, die echt heftig waren. In zwei Wochen sind wir beim Rupert Hollaus Gedächtnisrennen wieder hier. Und am ersten Wochenende im August geht es auf zum Schleizer Dreieck!




Harald Hainbucher und Stefan Trautner starten am 4./5. Juli am Salzburgring

Heimspiel für Harald Hainbucher und Stefan Trautner! Am ersten Wochenende im Juli starten sie mit ihrem RSR-Gespann beim Seitenwagen Rennen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft am Salzburgring.

Die Strecke ist legendär, obwohl sie erst im Jahr 1968 gebaut wurde. 1970 wurde hier der erste "Große Preis von Österreich" für Motorräder durchgeführt, und ein Jahr später fand der erste FIM-Motorrad-Weltmeisterschaftslauf statt. Im Programm der IDM ist der ADAC Bayernpreis auf dem Salzburgring seit Jahren ein Fixtermin und für die Fans aus Österreich und Bayern ein absolutes Muss.

Den Besuchern wird am kommenden Wochenende so ziemlich alles geboten. Neben den IDM- und Cup-Klassen sind beim ADAC Bayernpreis auf dem Salzburgring die einheimischen Serien OSK Superstock und OSK Yamaha R6-Cup am Start. An den insgesamt neun Rennen nehmen über 200 Fahrer aus 20 Nationen teil. Am Samstagabend gibt es eine große Raceparty mit Fahrerpräsentation. In der Rennpause um 13.oo am Sonntag ist eine Stuntshow geplant. Mutige, die bei der Verlosung der Taxifahrten gewinnen, drehen eine heiße Runde als Beifahrer auf dem Bike oder im Seitenwagen. Mit etwas Glück ist auch eine Mitfahrt mit Harald Hainbucher, dem Deutschen Meister Seitenwagen 2008, zu gewinnen.

Wie in den Vorjahren sind die Mitglieder vom Polizei Sportverein Wels am Wochenende am Salzburgring aktiv. Im eigens errichteten Festzelt werden Sponsoren, Mitglieder und Freunde erwartet.

Für Harald Hainbucher und Stefan Trautner wird es spätestens am Sonntag ernst. Dann gehen die Gespanne um 15.45 an den Start. 15 Runden sind auf dem 4,255 km langen Kurs zu bewältigen. Nach der etwa 750 m langen Start- und Zielgeraden geht es in die berüchtigte Schikane. Hier wird’s richtig eng. Kurz dahinter folgt die gefährliche Nockstein-Kehre und dann ist wieder Vollgas angesagt.

Für den Einsatz am Salzburgring wurde das RSR Gespann extra noch einmal durchgecheckt, damit Harald Hainbucher und Stefan Trautner richtig aufdrehen können.

Harald Hainbucher: „Wir haben in den letzten Tagen nicht nur noch einmal unser Gespann vollkommen überholt, sondern vor allem an der Thermik gearbeitet. Wir sind perfekt vorbereitet und ich hoffe sehr, dass wir vor unseren Fans aufs Stockerl fahren können.

Stefan Trautner: „Der Salzburgring ist meine absolute Lieblingsstrecke. Ich mag vor allem die Fahrerlagerkurve und die Nocksteinkehre. Hier habe ich bereits einmal ein Rennen der Internationalen Gespann Meisterschaft gewonnen. Und ich hoffe, dass wir heuer unter den Top-Drei sind und alles gut läuft.

Die IDM im TV: Immer mittwochs nach den Rennwochenenden zeigt das DSF von 19.45 bis 20.15 Uhr (Wdh. samstags ab 10.15 Uhr) die Höhepunkte der IDM-Rennen.


Sachsenring - 6. Platz


Sechster Platz für Hainbucher/Trautner am Sachsenring

Trotz teilweiser miserabler Wetterverhältnisse waren mehr als 30.000 Fans bei den Läufen der IDM am Sachsenring vom 20.-21. Juni dabei. Auch als am Sonntag, die Gespann an den Start gingen, war die Piste noch vollkommen nass. Harald Hainbucher und Stefan Trautner hatten in den Qualifyings leider wieder einmal mehr mit den Tücken der Technik zu kämpfen. Doch trotz massiven Problemen mit der Elektrik konnten sie sich noch Startplatz 7 sichern.

Beim Start zog das RS-Gespann vom PSV Wels dann auch gleich ab. Schlosser/Hänni setzten sich zuerst an die Spitze, wurden aber nach kürzester Zeit vom dreifachen Weltmeister Reeves überholt. Der fuhr allen davon und überquerte auch als Erster die Ziellinie. In den ersten Runden hielten Harald Hainbucher und Stefan Trautner das Tempo der schnellsten Gespanne mit. Doch auf der regennassen Piste wollten sich die beiden Oberösterreicher nicht auf das waghalsige Roulettespiel einlassen. Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte sich in der zwölften Runde. Als Uwe und Maik Göttlich das Gespann vom PSV Wels überholen wollten. Der zu forsche Versuch, noch früher zu beschleunigen, endete mit einem Überschlag in der Queckenberg-Kurve, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde.

Am Ende fuhren Harald Hainbucher und Stefan Trautner auf Platz 7. Doch noch am Sonntag wurde das Gesamtergebnis des Rennens revidiert. Die Ölwanne des Sidecars von Sieger Reeves unterschritt die festgeschriebene Mindesthöhe um 50 Millimeter. Er wurde disqualifiziert und das Duo vom PSV Wels wurde offiziell Sechster.

Harald Hainbucher: „Ich fahre zwar ausgesprochen gern im Regen. Doch am Sachsenring waren wir mit dem neunen Gespann zum ersten Mal bei solchen Verhältnissen unterwegs. Am Anfang haben wir auch noch voll mitgehalten, doch dann hat die Vernunft gesiegt. Hauptsache wir sind heil angekommen und haben weitere wertvolle Punkte kassiert.

Ergebnis IDM Sachenring:
1. Schlosser/Hänni (SUI) 23:40,872 Min., 2. Hock/Becker (GER) 15,561 Sek. zur., 3. Schröder/Burkard (SUI) 17,282 Sek. zur., 4. Reuterholt/Aalto (SWE) 17,714 Sek. zur., 5. Centner/Wolfram (GER) 28,217 Sek. zur., 6. Hainbucher/Trautner 29,500 Sek. zur.

























Nächster Einsatz für Harald Hainbucher und Stefan Trautner am Sachsenring

Am kommenden Wochenende ist Halbzeit in der IDM. Vom 19.-21. Juni ist die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft am Sachsenring zu Gast. Er ist die absolute Lieblingsstrecke von Harald Hainbucher. Kein Wunder, denn der legendäre Kurs mit einer Gesamtlänge von rund 3,67 km ist technisch anspruchsvoll und schnell dazu. Während der Rennen haben die Gespanne Gefälle von maximal 12 und Steigungen von maximal 10% zu bewältigen. Richtig Gas gegeben werden kann dafür auf der rund 800 m langen Start- und Zielgeraden.

Harald Hainbucher: „Der Sachsenring hat nur vier Rechts- aber dafür zehn Linkskurven. Und das kommt uns sehr entgegen. Ich freue mich schon sehr auf den Einsatz dort. Allerdings erwarten uns am Sachsenring dieses Mal besonders starke Konkurrenten. Der dreifache Weltmeister Tim Reeves hat sich mit seinem Beifahrer Patrick Farrance angesagt. Die beiden kommen gerade von der TT zurück. Mit dabei sind dieses Mal sogar die amtierenden Weltmeister Päivärinta/Karttiala. Die Finnen nutzen das IDM Rennen als Vorbereitung für den WM Lauf, der dort Mitte Juli stattfinden wird.

Stefan Trautner: „Für mich ist das der erste Einsatz auf dem Sachsenring. Wir starten dort genau vier Wochen vor dem Lauf der Moto-GP und ich bin natürlich schon sehr gespannt, ob mir der Kurs genau so gefallen wird wie Harry. Unser RSR-Gespann und wir sind auf jeden Fall bereit für die nächste Herausforderung.

Die IDM im TV: Immer mittwochs nach den Rennwochenenden zeigt das DSF von 19.45 bis 20.15 Uhr (Wdh. samstags ab 10.15 Uhr) die Höhepunkte der IDM-Rennen.

Renntermine 2009: Die Sidecar Rennen der IDM finden in der Regel immer Sonntag am Nachmittag statt. Noch stehen fünf Läufe in der IDM für das oberösterreichische Duo vom PSV Wels auf dem Programm. Ein Highlight wird wieder das „Heimspiel“, das Rennen am Salzburgring am 05. Juli.





zur IDM-Wertung

Bilder von
Hermann Rüger
(
Hermi's Rennbilder)
©2009

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